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    <title>Debatte - Die Schweizer Armee soll nach dem Prinzip der strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit umger&#252;stet werden</title>
    <link>http://schweizer-armee.politnetz.ch</link>
    <description>Das Prinzip der strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit beinhaltet die Idee, eine Armee so auszur&#252;sten, dass sie wohl einen Verteidigungsauftrag noch erf&#252;llen kann, das aber wo nur m&#246;glich auf alle Waffen verzichtet wird, die einen deutlichen offensiv-Charakter haben. Dies ist der anzustrebende Tatbeweis der &quot;friedlichen Absicht&quot;. Kriege sind nur m&#246;glich durch Missbrauch einer &quot;Verteidigungsarmee&quot;. Mit dem obigen Konzept kann ein Missbrauch massiv erschwert werden.
Nicht Abr&#252;sten, sondern Umr&#252;sten ist also eine  M&#246;glichkeit, Abr&#252;sten braucht langwierige Verhandlungen und Verrtauen, Umr&#252;stung auf strukturelle Nichtangriffsf&#228;higkeit kann unverz&#252;glich von jedem Land, das nicht gerade in einem Krisengebiet liegt autonom angegangen werden. 
Dieses Konzept kann dann als weltweiter Standard eingefordert werden, die Schweiz mit ihrer derzeit einmaligen Sicherheitslage kann hier mit gutem Beispiel vorangehen und eine Modell-Armee nach diesem Konzept aufbauen.</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>Die Welt ist voller &quot;Verteidigungs&quot;-Armeen, dennoch gibt es immer wieder Krieg. 
</title>
      <description>Ein Missbrauch einer Verteidigungsarmee f&#252;r einen Angriffskrieg ist nur m&#246;glich, weil die Waffensysteme dies zulassen. 
Die M&#246;glichkeit f&#252;r so einen Missbrauch kann stark eingeschr&#228;nkt werden, wenn konsequent auf jene Waffen verzichtet wird, die einen hohen Offensiv-Grad haben. Daher keine Flugzeuge, Flugabwehr ja. Keine Panzer, Panzerabwehr ja. Die Einbusse an Verteidigungsleistung ist mit einem &quot;Heimvorteil&quot; zu kompensieren. Ein 100%tiger Defensivcharakter der Waffensysteme ist dabei gar nicht n&#246;tig, es reicht, ein deutliches &#220;berwiegen des def. Anteils. 
Ins Gesetz geh&#246;rt auch, dass jeder milit&#228;rische Befehl, der ausserhalb der Landesgrenzen eine Wirkung hat, freiwillig zu sein hat. Dies macht es m&#246;glich, im Falle des Angegriffen werdens sogar mit Freiwillen-Verb&#228;nden ausserhalb der Landesgrenze pr&#228;vemtiv zu operieren. In diesem legitimen Fall d&#252;rfte es an Freiwilligen auch nicht mangeln.
Die Wirkung eines solchen Regimes hat eine exponintielle Wirkung, je mehr L&#228;nder dies anwenden. Dies kann zu einem internationalen Standard erhoben werden. 
In einer zuk&#252;nftigen Phase k&#246;nnen Milit&#228;r-Aufwendungen so langsam weltweit auf ein absolutes Minimum gesenkt werden, die frei werdenden Mittel stehen zur L&#246;sung der grossen Herausforderungen zur Verf&#252;gung: Hunger, Umwelt, Seuchen, Bewusstseinsbildung.  </description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 20:47:19 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/122/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Aber die Schweiz ist doch viel zu klein f&#252;r einen Angriffskrieg und zudem neutral, warum also eine Umr&#252;stung auf def. Waffen?</title>
      <description>&#220;berlegung:
Armeen bedingen sich gegenseitig. Es ist immer das Angriffspotential anderer, die &#252;berhaupt eine eigene Armee legitimieren. Hat diese dann selbst ein Angriffspotential, so entsteht eine ung&#252;nstige Wechselwirkung von gegenseitiger Legitimation. 
Auch wenn die Schweiz f&#252;r eine Angriff selbst zu klein ist, (dies auch kaum will), so ist die Art der Ausr&#252;stung doch sehr stark mit Offensivwaffen best&#252;ckt. Nach dem Prinzip der gegenseitigen Legitimation von Armeen leistet die Schweiz hier daher keinen deeskalierenden Beitrag. 
Gerade die spezielle Sicherheitslage mitten in Europa macht es aber m&#246;glich, hier einen Beitrag zu leisten im Aufzeigen einer Modell-Armee mit struktureller Nichtangriffsf&#228;higkeit, die Schweiz k&#246;nnte dann in der UNO f&#252;r diese Konzept werben. 
Es gibt so eine technische M&#246;glichkeit, Angriffskriege weltweit massiv zu erschweren, man muss dies aber auch wollen, ich m&#246;chte schon.</description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:08:57 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/123/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Diese Idee habe ich vor gut 20 Jahren allen St&#228;nde-  und Nationalr&#228;ten geschickt.  Bundesrat Kaspar Villiger hat mir geschrieben, alles sie schon bestens.</title>
      <description>Seit geraumer Zeit nimmt ja sowieso kaum jemand das Milit&#228;r in der Schweiz noch ernst, wenn die Armee dann tats&#228;chlich abgeschafft werden soll, erschrickt der Stimmb&#252;rger dann doch, so haben wir den Verein halt noch. Er wird nun einfach auf unterste &quot;Sparflamme&quot; gesetzt (was auch gut ist). aber ich denke einfach, wenn wir diese mitten in Europa absurd gewordene Armee schon nicht abschaffen k&#246;nnen, dann machen wir doch etwas sinnvolles daraus und entwickeln ein Vorzeigemodell einer Armee nach dem Prinzip der strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit. 
Ch.Litz, emeritierter Soldat (Genie-Truppen)</description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:21:13 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/124/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Die R&#252;stungskonzerne m&#252;ssen einer demokratischen Kontrolle unterworfen werden, private Waffenherstellung geh&#246;rt verboten. Eine Ausgabe von Aktien ebenso.</title>
      <description>Da davon auszugehen ist, dass R&#252;stungskonzerne weltweit immer wieder daf&#252;r sorgen, dass ein Bedarf f&#252;r ihre Produkte besteht, oder dass auch Regierungen zur Ankurbelung der heimischen R&#252;stungsindustrie f&#252;r selbiges sorgen, muss hier eine drastische Regulierung endlich weltweit zum Standard werden:
Die Schweiz soll sich in der UNO daf&#252;r einsetzen, dass alle R&#252;stungsbetriebe strikte verstaatlicht werden m&#252;ssen, um einer demokratischen Kontrolle unterstellt werden zu k&#246;nnen. Das Herstellen von Waffen, die nicht dem Prinzip der strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit gen&#252;gen, ist zu verbieten. Der Import und Export solcher nicht def. Waffen ist zu verbieten. 
Die Schweiz soll mit gutem Beispiel vorangehen und die RUAG strikte unter dieses Regime stellen. Jede Zusammenarbeit mit R&#252;stungskonzernen, die nicht unter diesem Regime gef&#252;hrt werden ist zu untersagen.  
Eine Beteiligung an R&#252;stungskonzernen durch Aktien ist zu verbieten. 
</description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 22:05:58 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/125/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Die strukturelle Nichtangriffsf&#228;higkeit ist ein gef&#228;hrliches M&#228;rchen - niemand kann verteidigen, ohne auch angreifen zu k&#246;nnen. </title>
      <description>Zur allgemeinen Beruhigung: Die Schweiz ist bereits strukturell Nichtangriffsf&#228;hig. Allerdings ist das wohl eher ungewollt und Ueli Maurer arbeitet daran. Was w&#252;rde es aber bedeuten, diesen Zustand aktiv herstellen zu wollen? Einen Verzicht auf mechanisierte Truppen, auf die Luftwaffe oder auf weitreichende Kommunikationsmittel? 

Das alles w&#252;rde auch die Verteidigungsf&#228;higkeit massiv beeintr&#228;chtigen. Die Idee, eine Waffe den Stempel &quot;strukturell Nichtangriffsf&#228;hig&quot; aufzudr&#252;cken mag hehre sein, ist aber leider eine Illusion. Waffen t&#246;ten - das ist nicht sch&#246;n, aber nicht immer vermeidbar.</description>
      <author>Michael J&#228;ger</author>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:33:22 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/129/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Was offensiv und defensiv ist, liegt im Auge des Betrachters und seiner Auslegung.  </title>
      <description>Ich bin grunds&#228;tzlich auch daf&#252;r, dass man unser Prinzip der Armee &#252;berdenkt und &#252;berarbeitet. Dies Bezieht sich allerdings eher auf den Fakt, dass wir noch immer eine Milizarmee unterhalten. 

Um beim Thema zu bleiben, nahezu jedes Waffensystem kann je nach Auslegung als offensiv oder defensiv eingestuft werden. Man denke an das alte Sprichwort &quot;Angriff ist die beste Verteidigung.&quot; 

De facto sind wir bereits, wie schon von Vorredner angedeutet, nichtangriffsf&#228;hig. Trotzdem haben wir, wenn es auch nur noch wenige sind, schwere Truppen. Panzerbatallione sind in den vergangenen Jahren extrem zusammengestrichen worden aber trotzdem w&#228;re es verteidigungstechnisch gesehen ein Fehler auf diese zu verzichten. Dasselbe gilt f&#252;r Fliegertruppen - wer den Himmel nicht kontrolliert kann gegen keinen Feind bestehen und kann sich demnach auch nicht verteidigen.

Wieso aber liegt es im Auge des Betrachters? Ein kleines Beispiel: SF ODA, SAS,  JTF, KSK, Delta Force, Green Berets, Rangers, Seals, ... Alle diese Einheiten sind daf&#252;r ausgebildet spezielle Operationen hinter feindlichen Linien zu &#252;bernehmen. Guerillia Kommandos welche ohne grossen Support die Aufgabe erledigen - wie aber unterscheiden die sich von der unseren ARD10? Richtig, von der Grundidee her garnicht - diese aber war daf&#252;r vorgesehen im Golf von Aden, Schiffe welche unter Schweizer Flagge operieren zu besch&#252;tzen - Also eine reine deffensiv Mission. Man k&#246;nnte sie aber auch f&#252;r andere Zwecke einsetzen. 

Eine defensiv Armee ist ein Utopia.</description>
      <author>Dino E</author>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:30:55 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/130/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&quot;Strukturelle Nichtangriffsf&#228;higkeit&quot; ist innereurop&#228;isch bereits vorhanden. Eine weitergehende Reduzierung geht nur zulasten der Landesverteidigung.</title>
      <description>Die Europ&#228;ischen Armeen wurden und werden bereits heute fortw&#228;hrend auf die ver&#228;nderte geopolitische Lage angepasst und auf neue Bedrohungen und Herausforderungen ausgerichtet.

Tats&#228;chlich haben diesbez&#252;glich die Ab- und Umr&#252;stungsanstrengungen sowie die Sparbem&#252;hungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte bereits dazu gef&#252;hrt, dass die Schweizer Armee und auch die anderen europ&#228;ischen Armeen nicht mehr in der Lage sind, von sich aus Angriffskriege zu f&#252;hren. Die Schweizer Armee mit ihrem dezidierten Defensivauftrag und der Fokussierung auf konventionelle Waffen ist hierbei schon jetzt das beste Beispiel.

Es fehlt den europ&#228;ischen Staaten inzwischen schlicht an der F&#252;hrungs- und Aufkl&#228;rungsf&#228;higkeit, an der Logistik und an der Produktionskapazit&#228;t, um innerhalb Europas einen Angriffskrieg erfolgreich zu f&#252;hren. Zudem fehlt der international-politische R&#252;ckhalt und somit nicht zuletzt die M&#246;glichkeit, erobertes Territorium l&#228;ngerfristig zu halten und zu kontrollieren. Insofern ist die &quot;strukturelle Nichtangriffsf&#228;higkeit&quot; l&#228;ngst vorhanden.

Die Forderung nach einer weiteren Redimensionierung der Schweizer Armee unter dem Deckm&#228;ntelchen der &quot;strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit&quot; ist blosse Augenwischerei. Es geht nicht um die Schaffung einer l&#228;ngst vorhandenen Defensivarmee, sondern um die Armeeabschaffung auf Raten.

Dies verunm&#246;glicht letztlich den mit der &quot;strukturellen Nichtangriffsf&#228;higkeit&quot; vermeintlich bef&#252;rworteten Verteidigungsauftrag der Armee. Die grundlegenden Anforderungen an eine f&#252;r die Verteidigung notwendige Infrastruktur werden ignoriert und es wird insbesondere ausser Acht gelassen, dass geopolitische Entwicklungen schwer vorhersehbar sind und die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht nur heute, sondern auch in Zukunft erf&#252;llen muss.</description>
      <author>Oliver aus Z&#252;rich</author>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 2009 01:17:22 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/133/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Armee ist bereits auf die Verteidigungslage aufgebaut. Oder haben Sie was geh&#246;rt von Langstrecken- Atombomben beim CH Milit&#228;r?</title>
      <description>KA was die Debatte soll, das Milit&#228;r ist ja schon auf die Verteidigung aufgebaut! 

Eine Angriffsarmee s&#228;he ganz anders aus;
=&gt; Langstrecken Atombomben
=&gt; Jede Menge Transporthelikopter f&#252;r Truppenverschiebungen
=&gt; Kriegs-Schiffe im Ozean
=&gt; Truppenbasen im Ozean
=&gt; Ca. 25 Milit&#228;rsatelliten f&#252;r die Kommunikation rund um die Erde
=&gt; Truppenbasen rund um den Erdball
=&gt; etc.</description>
      <author>Jonas Bernet</author>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 2009 10:53:33 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/138/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/138/anzeigen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ohne F&#228;higkeit eines (Gegen-) Angriffs keine Verteidigungsf&#228;higkeit. Ohne Verteidigungsf&#228;higkeit keine Glaubw&#252;rdigkeit.</title>
      <description>Ich will einige Aussagen, welche bisher gemacht wurden, aufnehmen und kommentieren.

&#8222;Daher keine Flugzeuge, Flugabwehr ja. Keine Panzer, Panzerabwehr ja.&#8220;
Die Flugabwehr hat eine Reichweite von max. 3000 Meter (Bloodhound wurde abgeschafft). Daher braucht es Kampfflugzeuge, welche bis auf 12000 Meter den Luftraum &#252;berwachen, kontrollieren und verteidigen k&#246;nnen.
Die Verteidigung besteht aus verschiedenen Elementen (ablenken, verz&#246;gern, verzahnen, gegen angreifen), darunter der Gegenangriff. Ohne F&#228;higkeit zum Gegenangriff keine Verteidigung (das R&#233;duit-Zeitalter ist abgeschlossen). Daher braucht es Kampfpanzer.

&#8222;Ins Gesetz geh&#246;rt auch, dass jeder milit&#228;rische Befehl, der ausserhalb der Landesgrenzen eine Wirkung hat, freiwillig zu sein hat.&#8220;
Die Verteidigung beginnt nicht erst an der Landesgrenze, sondern schon dahinter. Der Gegner hat seine ersten Bereitstellungsr&#228;ume noch hinter der Grenze. Diese m&#252;ssen mit Artillerie (welche wir leider nicht auf ausreichende Reichweite besitzen) unter Beschuss genommen werden k&#246;nnen. Sonst kommt der Gegner mit vollem Schwung, optimaler Vorbereitung und voller Kraft. Zudem w&#228;re ein Einsatz des AAD10 zur Evakuierung von Schweizer B&#252;rger im Ausland nicht m&#246;glich.

&#8222;diese (AAD10) aber war daf&#252;r vorgesehen im Golf von Aden, Schiffe welche unter Schweizer Flagge operieren zu besch&#252;tzen&#8220;
Das AAD10 ist f&#252;r offensive Aktionen vorgesehen. Denn urspr&#252;nglich war die Idee, Schweizer B&#252;rger aus dem Ausland zu evakuieren. Da man fremdes Gebiet betreten m&#252;sste, gilt es als offensive Aktion. Sie wurde v.a. aus Erfahrung in der Elfenbeink&#252;ste gegr&#252;ndet. Denn die Schweizer mussten von den Franzosen evakuiert werden. Diese Abh&#228;ngigkeit wollte man nicht l&#228;nger dulden.
Dass das AAD10 f&#252;r defensive Aktionen nicht wirklich geeignet ist, zeigen Aussagen des deutschen Admirals im Golf von Aden. Er sagt, dass das AAD10 zwar eine top-professionelle Gruppe sei, welche aber f&#252;r diesen Einsatz ungeeignet sei. Ihm seien einfache Fusssoldaten, welche Maschinengewehr und Panzerf&#228;uste bedienen k&#246;nnen, viel wichtiger. Er k&#246;nne mit dieser offensiv ausgerichteten Gruppe eigentlich nicht viel anfangen.

&#8222;Es fehlt den europ&#228;ischen Staaten inzwischen schlicht an der F&#252;hrungs- und Aufkl&#228;rungsf&#228;higkeit, an der Logistik und an der Produktionskapazit&#228;t, um innerhalb Europas einen Angriffskrieg erfolgreich zu f&#252;hren.&#8220;
Ich kann dieser Aussage absolut zustimmen, m&#246;chte sogar noch weiter gehen und sagen, dass die europ&#228;ischen Armeen keine Verteidigungsf&#228;higkeit mehr haben. So konnten sie den Krieg im Balkan weder verhindern noch beenden. Sie haben viele Spezialisten, welche alle im Ausland zum Einsatz kommen. Dies k&#246;nnte zum selben Szenario wie in Georgien f&#252;hren. Im Krieg gegen Russland waren deren besten Truppen im Auslandeinsatz!

Um eine tats&#228;chliche Verteidigungsf&#228;higkeit zu erreichen, m&#252;sste die Schweizer Armee folgende Waffen und &#228;hnliche Systeme (wieder) einf&#252;hren:
-	Raketen-Artillerie (Reichweite 100 km)
-	Panzerabwehrwaffen wie TOW und DRAGON (moderner: JAVELIN)
-	ad&#228;quater Ersatz f&#252;r Artillerie-Streugranaten (z.B. thermobare Waffen, Problem: Genfer Konventionen)
-	unterirdische Armeespit&#228;ler
Das ist eine unvollst&#228;ndige Auflistung der Minimalforderungen!

Um eine glaubw&#252;rdige Verteidigungsf&#228;higkeit zu erhalten (ich rede von erhalten, nicht von ausbauen), muss nach einer inner-VBS-Umstrukturierung (woran BR Maurer und CdA Blattmand jetzt dran sind) das Budget auf 4-4.5 Mrd. erh&#246;ht werden. Gem&#228;ss Teuerungsausgleich (welcher nie stattgefunden hat) m&#252;sste die Armee heute schon &#252;ber 4.5 Mrd. erhalten.</description>
      <author>Andreas Muff</author>
      <pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:43:09 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/141/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/141/anzeigen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wozu eine &quot;defensive Armee&quot;?</title>
      <description>Bei diesem Wortspiel beisst sich doch der Hund selbst in den Schwanz... Wozu bedarf es in einem neutralen Staat &#252;berhaupt einer Armee?
Landesverteidigung f&#252;r ein freiheitliches Bollwerk innerhalb eines &quot;unfreien&quot; Europas?

Nehmen wir doch einmal den Schleier von den Augen und fragen uns, ob wir die Milliardensummen f&#252;r eine Landesverteidigung, deren Wirkung im (&#252;berregionalen) Ernstfall in sekundenschnelle verpufft, nicht anderweitig sinnvoller verwenden k&#246;nnen?!

</description>
      <author>Jonathan Mcdewitt</author>
      <pubDate>Mon, 03 Aug 2009 12:16:14 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/147/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/147/anzeigen</guid>
    </item>
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